Premiere geglückt!
14.06.2010
Mit grosser Vorfreude auf meine erste olympische Distanz, stand ich am Samstagnachmittag um 16 Uhr an der Startlinie für meinen ersten EC in Pontevedra. Beim Schwimmen befand ich mich gleich an der ersten Boje an der Spitze des Feldes, nach 750m führte ich mit der Topfavoritin aus Tschechien das Feld an und wir konnte den Abstand bis in die erste Wechselzone behaupten.
Nach der ersten halben Radrunde bildete sich eine Gruppe aus 6 Mädels unter ihnen auch meine Mannschaftskollegin Anja Knapp und die beiden hoch gehandelten Britinnen Swallow und Thorringten.
Die wellige und windige Radstrecke forderte uns Kilometer für Kilometer. Nach der 4 von 6 gefahrenen Runden hatten wir unsren Vorsprung schon auf 1.50 min ausgbaut, dank auch der harmonischen und konstanten Führungsarbeit von Anja und mir. In der zweiten Wechselzone war der Vorsprung auf die Verfolger auf 2min angewachsen, unter denen sich auch alle anderen Deutschen befanden.
Konzentriert aber eher verhalten lief ich mit Anja zusammen als erste aus der Wechselzone, denn diesmal musste ich 10km bestehen und konnte somit nicht alle meine Körner auf den ersten Kilometern verschiessen. Nach der ersten Runde musste ich für ca 20sec in die Pinaltybox und mein Abstand auf Anja und die beiden führenden Swallow und Vodickova wuchs. Nach diesem Pitstop musste ich erst einmal wieder in mein Renntempo zurück finden. In der dritten von 4 Runden ging mir das erstemal etwas die Kraft aus und die beiden Deutschen Anne Haug und Rebeca Robisch flogen an mir vorbei. Dank meines Energie-Gels konnte ich bis ins Ziel meine Platzierung nach hinten halten. Im Ziel hiess es dann Platz 7 und 4 beste Deutsche beim ersten Europacup.
Glücklich über meine Platzierung, aber um einige Erfahrungen reicher, werde ich jetzt weiter an meiner Form arbeiten und mein Laufen hinten raus verbessern. Von nun an beginnt der Triathlon erst richtig nach 1 Stunde,ein grosser Unterschied wie ich zu spüren bekommen habe J
In den nächste beiden Tagen heisst es jetzt erst einmal erholen,um dann wieder mit allen Kräften sich auf den nächsten Europacup in Braschaat (Belgien) in 2 Wochen vorzubereiten.
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